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Digitalbonus bis zu 50.000 €

Digitalbonus bis zu 50.000 €

Aktuell bietet der Freistaat Bayern für kleine und mittelständische Unternehmen ein attraktives Förderprogramm an, den Digitalbonus. Der Digitalbonus kann für die Verbesserung oder Einführung von digitalen Prozessen verwendet werden, also beispielsweise für die Anschaffung oder Erneuerung von Customer Relationship Management Systemen (CRM), Workflow Tools und Projektmanagement Lösungen, Warenwirtschaftssystemen, Interaktiven Internetseiten, Kassen- und Bezahlsystemen sowie Produktinformationsmanagement Systemen (PIM). Gefördert wird sowohl Software und Hardware, wie beispielsweise Sensoren oder Eingabegeräte, als auch Wartungen oder Lizenzkosten. Grundsätzlich greift dabei die "Media Markt Regel". Gefördert wird demnach fast alles, was nicht bei normalen Elektronikmärkten zu bekommen ist. So sind zum Beispiel Computer, Betriebssysteme oder Microsoft Office Produkte nicht förderungswürdig.

Digitalbonus Standard

Der Digitalbonus Standard gewährt einen Zuschuss für Maßnahmen zur Digitalisierung und die IT-Sicherheit von bis zu 10.000 €.

Digitalbonus Plus

Der Digitalbonus Plus fördert besonders innovative Projekte mit bis zu 50.000 €.

Digitalkredit

Der Digital Kredit bietet ein zinsverbilligtes Darlehen der LfA Förderbank Bayern bis zu 2 Millionen Euro. Er lässt sich auch mit dem Digitalbonus kombinieren.

FRAGEN? WIR BERATEN SIE GERNE!

Digitalbonus nur für KMU

Der Digitalbonus wird kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bayern gewährt. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern sowie einem Jahresumsatz und einer Bilanzsumme von unter 10 Millionen Euro erhalten 50% Förderung. Mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro und einer Bilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro werden mit 30% gefördert. Ausgeschlossen sind leider alle Freiberufler, also beispielsweise alle Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Ingenieure, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Heilpraktiker. Die Kosten für das geförderte Projekt müssen bei mindestens 4.000 € liegen.

Beispiel zur Nutzung des Digitalbonus

Ein kleines Unternehmen mit 30 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 5 Millionen Euro, dass beispielsweise seine Kundenkartei digitalisieren lassen will, um Kunden einfacher digital verwalten zu können, würde mit dem Digitalbonus eine 50% Förderung erhalten. Setzt man beispielsweise für die Programmierung, die Einrichtung und die Wartungskosten des CRM für drei Jahre einen Betrag von 16.000 Euro an, so würde das kleine Unternehmen vom Freistaat eine Förderung von 8.000 € im Rahmen des Digitalbonus erhalten. Die restlichen 8.000 Euro müsste das Unternehmen eigenständig tragen. Bei größeren Projekten ist zudem eine Kombination mit dem Digitalkredit möglich. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die zuwendungsfähigen Ausgaben mindestens 25.000 Euro betragen und gesamt 200.000 Euro nicht übersteigen. Im Vergleich würde ein mittelständisches Unternehmen für ein identisches Projekt im Rahmen des Digitalbonus Standard eine Förderung von 30% erhalten, also 4.800 Euro.

Digitalbonus heiß begehrt!

Der Digitalbonus ist aus gutem Grund sehr beliebt und die Fördertöpfe sind begrenzt. Daher Aufgepasst! Seit Mitte letzten Jahres gibt es ein monatliches Antragskontingent, um trotz vieler Anfragen weiterhin einen stetigen Förderungsverlauf zu gewährleisten. Ist das Antragskontingent für einen Monat ausgeschöpft, so können Sie Ihren Antrag erst ab dem Ersten des nächsten Monat einsenden. Aber keine Sorge, bereits eingegebene und ausgefüllte digitale Antragsformulare gehen nicht verloren. Ausgefüllte Formulare können vor der endgültigen Einsendung zwischengespeichert werden, so dass diese zu Beginn des nächsten Monats einfach erneut abgeschickt werden können.

FRAGEN ZUR FÖRDERUNG IHRES PROJEKTES?

Ablauf der Förderung

Der Ablauf der Förderung im Rahmen des Digitalbonus beginnt mit der Antragstellung bei der Bezirksregierung. Danach erfolgt durch die Bezirksregierung eine Prüfung des Antrags. Ist die Prüfung abgeschlossen und der Antrag genemigt, kann mit der Projektumsetzung gestartet werden. Nach der Fertigstellung des Projektes erfolgt der Verwendungsnachweis sowie einhergehend damit die Auszahlung des Digitalbonus in Höhe der im Antrag genehmigten Betragssumme.

Interesse an einer Digitalbonusförderung? Weitere Informationen zum Digitalbonus, wie die detailierten Förderrichtlinien und das Antragsformular, finden Sie auch beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Antragstellung bei der Bezirksregierung

Der Antrag auf die Förderung wird online und in Papierform bei der Bezirksregierung eingereicht. Wichtig ist hierbei, das Vorhaben genau zu schildern und auch den direkten Nutzen für das Unternehmen durch die Digitalisierung der Prozesse zu erläutern. Bereits bei diesem Schritt sollte neben allen erforderlichen Daten bereits ein Angebot für die zu födernden Maßnahmen vorliegen, das die exakt anfallenden Kosten definiert. Andernfalls kann eine Förderung durch den Digitalbonus im Ganzen oder teilweise abgelehnt werden.

Prüfung des Antrags

Im nächsten Schritt entscheidet die Bezirksregierung über die Förderung des eingereichten Vorhabens. Wird der Antrag genehmigt, so wird dies innherhalb von vier Wochen dem Antragssteller im Rahmen des Förderbescheids postalisch mitgeteilt. Wurde die Förderung erteilt, so kann nun der Auftrag erteilt werden und der Dienstleister mit dem Projekt loslegen. Sollte der Antrag abgelehnt werden, kann für das Projekt dennoch erneut eine Förderung zum nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt werden.

Durchführung des Projektes

Erst nach dem offiziellen Erhalt des Förderbescheids sollte mit der Projektdurchführung begonnen werden. Für die Realisierung des Projektes stehen dann maximal 18 Monate zur Verfügung. So werden allerdings auch beispielsweise Lizenzkosten für drei Jahre gefördert unabhängig von der tatsächlichen Realisierungszeit, solange die Gebühren dafür innerhalb der Projektrealisierungszeit von 18 Monaten bezahlt wurden.

Fertigstellung des Projektes, Verwendungsnachweis und Auszahlung

Nach der Fertigstellung des Projektes muss die Verwendung über die Rechnung oder den Steuerberaterbescheid gegenüber der Bezirksregierung nachgewiesen werden. Somit muss der Auftraggeber im Rahmen des Förderprojektes erstmal in Vorleistung gehen. Erst nach Vorlage des Verwendungsnachweises wird das Geld voraussichtlich binnen eines Monats als einmalige Auszahlung von der Bezirksregierung dem Auftraggeber zurückerstattet.

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