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Professionelle Produktfotografie

Tipps & Tricks für Ihr Unternehmen

Produktfotos selber gestalten

Das Auge isst mit - Produktfotografie im Online Shop

Kein Online Shop ohne Produktbilder. Das steht fest. Doch je nach Unternehmensgröße, Produktpalette und Know-How kann das eine echte Herausforderung darstellen. Hinzu kommt, dass es mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, von der konventionellen Produktfotografie bis hin zu hoch-performanten 3D-Renderings. Welche Option hier die beste für Ihren Online Shop ist und was Sie selbst Schritt für Schritt beachten können, wenn Sie Produktfotos auf eigene Faust erstellen möchten, erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag.

Warum sind Produktfotos wichtig?

Wer kennt das nicht, ein gutes Bild trifft direkt ins Herz. Vor allem im Online Handel sind Bilder vermutlich die unmittelbarste Art, potenzielle Kund*innen für sich zu gewinnen. Egal ob visueller Eyecatcher, professionelle Produktfotografie oder informative Grafik. Fakt ist: Bilder werden im Bruchteil von Sekunden wahrgenommen, wohingegen das Erfassen entsprechender Produkttexte deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Ein aussagekräftiges Produktfoto erregt Aufmerksamkeit und weckt das (Kauf-)Interesse.

Hinzu kommt, dass Bilder mit zunehmender Digitalisierung und Mediatisierung der Gesellschaft allgegenwärtig sind. Menschen fühlen, denken, träumen und erinnern sich in Bildern. Sie begleiten uns durch den Alltag, sie begegnen uns auf unzähligen Plattformen und in zahlreichen Netzwerken.

Und genau hier liegt auch schon die Crux: Bilder sind allgegenwärtig. Um hier den Verbraucher*innen (positiv) ins Auge zu springen, braucht es neben einer entsprechenden Qualität auch einen gewissen Alleinstellungsfaktor, der sowohl zur Markenbotschaft als auch zur Unternehmensphilosophie passt.

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Ein gutes Produktfoto – was ist das?

Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ebenso seine Bildsprache. Hinsichtlich einer professionellen Produktfotografie gibt es jedoch Faktoren, die bei der Erstellung und Verwendung auf keinen Fall außer Acht gelassen werden sollten:

Qualität

Produktfotos sollten qualitativ ansprechend und hochwertig sein.

Fokus

Produktfotos sollten auf das Wesentliche fokussiert sein.

Varianz

Produktfotos sollten unterschiedliche Blickwinkel auf das Produkt abbilden.

Konsistenz

Produktfotos sollten eine einheitliche Größe und eine einheitliche Bildsprache aufweisen.

Emotionalität

Produktfotos sollten Lust auf das Produkt machen.

Ursprung

Produktfotos sollten klar zuordbar sein hinsichtlich des Copyrights und des Verwendungszwecks.

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Professionelle Produktfotos – woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Um an professionelle Produktbilder zu kommen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die sich je nach Online Shop und Produktpalette mehr oder weniger anbieten. Das Wichtigste gleich im Vorfeld: Gute Produktfotografien kosten. Meistens sowohl Zeit als auch Geld. Jedoch lohnt der Aufwand aus vielerlei Gründen. Das visueller Content beim Erfolg der Produktpräsentation eine wesentliche Rolle spielt, um sich von Mitbewerber*innen abzuheben, dürfte bereits klar geworden sein.

Doch die Allgegenwärtigkeit von Bildern ist hierbei nicht alles. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass die Qualität der verwendeten Produktfotografien meist direkte Rückschlüsse auf das entsprechende Produkt provoziert. Es verhält sich hier ganz ähnlich zu aussagekräftigen Produktbeschreibungen. Verbraucher*innen merken, ob sich für beides ins Zeug gelegt wird oder nicht. Wirken Produktbilder lieblos, sind unscharf oder schlecht ausgeleuchtet, dann wird es ein Produkt ungeachtet seiner Qualität schwer haben, sich durchzusetzen. Eine entsprechend hohe Auflösung und eine professionelle Wirkung sind daher entscheidend, um überhaupt Interesse, aber auch Vertrauen in Ihr Produkt zu wecken. Nicht zuletzt, da Konkurrenzprodukte im Netz meist nur einen Mausklick entfernt sind. Die investierte Mühe lohnt sich also, auch wenn sie zunächst genau das kostet: Mühe.

Zusätzlich sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Produktfotos im Online Shop die einzige „haptische Brücke“ zum Produkt sind. Während sich Kund*innen im stationären Handel Produkte von allen Seiten genau anschauen, diese befühlen und erleben können, ist im Online Shop die Produktfotografie der einzige "Eindruck", den sie erhalten. Natürlich gibt es im günstigsten Fall noch eine aussagekräftige Produktbeschreibung sowie Verbraucherstimmen. Nichtsdestotrotz sind Produktfotografien meist der einzige visuelle Input. Achten Sie daher darauf, dass dieser salopp gesagt nicht in die Hose geht. Folgende drei Möglichkeiten lassen sich hier im Wesentlichen ausschöpfen:

  • Konventionelle Produktfotografie (Fotograf*in)
  • Vorhandene Herstellerfotos
  • Eigeninitiative
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Konventionelle Produktfotografie: der Profi wird‘s richten

Die konventionelle Produktfotografie hat nur wenig von ihrer Beliebtheit eingebüßt. Fotograf*innen verstehen ihr Handwerk, haben das gewisse Auge und je nach Schwerpunkt einen erheblichen Erfahrungsvorsprung. Vor allem bei anspruchsvollen Produkten, die beispielsweise stark reflektieren oder durchsichtig sind ist es empfehlenswert, professionelle Unterstützung mit an Bord zu holen. Diese spiegelt sich natürlich auch in den Kosten wider. Diese werden hier meist nach Stückzahl berechnet, was je nach Produktanzahl durchaus ins Gewicht fällt. Hinzu kommen meist Anfahrts-, Aufbau-, und Bearbeitungskosten, die auf jeden Fall mit einkalkuliert werden sollten.

Vorhandene Herstellerfotos: Infos aus erster Hand

Viele Hersteller*innen bieten ihre Produktbilder zum Download an, sehr oft auch kostenlos. Immerhin kommt es ihnen gelegen, dass ihre Produkte im bestmöglichen Licht präsentiert werden. Was zunächst nach einer Win-Win Situation klingt, sollte aber durchaus auch mit Vorsicht genossen werden. Denn das bedeutet auch, dass vermutlich eine Vielzahl an Online Händler*innen dieselben Produktbilder verwenden. Das Alleinstellungsmerkmal ist damit also definitiv passé. Da Konsument*innen meist auf unterschiedlichen Preisvergleichsportalen recherchieren wird es für Sie deutlich schwerer, sich visuell von anderen Wettbewerber*innen abzuheben.

Sollten Sie dennoch auf Produktfotografien von Hersteller*innen zurückgreifen wollen (was an vielen Stellen durchaus sinnvoll ist), sollten Sie darauf achten, dass eine entsprechende Einverständniserklärung schriftlich vorliegt. Verwenden Sie Bilder folglich nicht einfach ungefragt, sondern klären Sie deren Verwendung im Vorfeld entsprechend ab. Erwähnen Sie hierbei bestenfalls auch die jeweiligen Kanäle, innerhalb derer Sie gedenken, die Produktfotos einzubinden.

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Eigeninitiative: selbst ist die Frau – Mann natürlich auch

Hochwertige Produktbilder steigern die Effizienz Ihres Contents. Wenn Sie diese Aufgabe selbst in die Hand nehmen möchten, gibt es so Einiges auf das sich achten lässt. Wir haben die fünf wichtigsten Aspekte für Sie zusammengetragen:

Professionelles Equipment ist Trumpf

Vorsicht, nicht erschrecken. Das bedeutet nicht, dass Sie losziehen und mehrere tausend Euro für eine professionelle Fotoausrüstung ausgeben müssen. Das nicht. Eine hochwertige Kamera sollte es aber schon sein. Vielleicht auch eine kleine Fotobox mit neutralem Hintergrund, ein leichtes Stativ und eine entsprechende Beleuchtung. Das bekommt man auch schon für relativ kleines Geld. Je nach Anforderung ist es zudem sinnvoll, etwas Geld für ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm in die Hand zu nehmen. Je nach Programm lassen sich hier im Netz mittlerweile auch zahlreiche Basic Tutorials finden, die den Einstieg deutlich erleichtern.

Rundum zufrieden: mehrere Blickwinkel erzeugen

Wie gesagt, das Produktfoto ist die Brücke zu Ihrem Produkt. Versuchen Sie es daher von möglichst vielen Blickwinkeln bestmöglich abzulichten. Das macht das Produkt haptisch erlebbarer und stärkt darüber hinaus das Vertrauen in die Qualität des Produktes. Je nach Anforderung können entsprechende Produktfotografien auch in ansprechenden 360° Grad 3D-Ansichten verwendet werden. Da dies aber etwas aufwendiger ist, sollte im Vorfeld überlegt werden, ob es wirklich notwendig ist, ein Produkt von allen Seiten zu beleuchte. So macht es beispielsweise wenig Sinn, einen Bildschirm von allen Seiten zugänglich zu machen. Für eine hochwertige Tasche hingegen kann es wieder äußerst nützlich sein.

Qualität statt Quantität schafft Markenstärke

Viele Bilder schön und gut, doch übertreiben Sie es bitte nicht. Niemand klickt sich gerne durch 20 verschiedene Produktbilder, die sich in ihrer Ähnlichkeit eher nivellieren als einen wirklichen Mehrwert zu bringen. Achten Sie auf Qualität, sprich eine entsprechende Schärfe, Auflösung, Klarheit in der Komposition und Zielgebung. Beschränken Sie sich auf Produktfotos, die das Produkt in den Fokus rücken und auf welche, die es in Aktion zeigen. Setzen Sie je nach Zielgruppe und Produktpalette auch einen Fokus hinsichtlich Information oder Emotion.

Viele Köche und so: Konsistente Bildsprache

Bei Produktfotos ist es wie im echten Leben. Viele Köche verderben den Brei. Heißt: Wenn Sie sich für eine entsprechende Bildsprache und ein Vorgehen entschieden haben, dann bleiben Sie erst einmal dabei. Viele Shop Betreiber*innen machen hier den Fehler, dass sie zu stark auf Varianz setzen, um ja die komplette Produktpalette in Ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit abzubilden. Das kommt bei Verbraucher*innen meistens nicht sonderlich gut an. Hier gilt: Spielen Sie lieber mit unterschiedlichen Formaten (z.B. Zoomfunktion, 360° Grad Ansichten, 3D Renderings etc.) und weniger mit unterschiedlichen Hintergründen, künstlerischen Schatten oder unterschiedlichen Farbstimmungen. Alles zu seiner Zeit, und alles an seinem Platz.

Umsetzung, Bearbeitung, Speicherung

Achten Sie zudem darauf, dass die Größe des dargestellten Produktes eindeutig ist, damit Verbraucher*innen einen möglichst genauen Eindruck vom Produkt erhalten. Den Hintergrund gestalten Sie bestenfalls weiß oder hellgrau mit mehreren Lichtquellen, damit das Produkt bestmöglich zur Geltung kommt. Dies kann beispielsweise auch in einer kleinen Fotoecke realisiert werden, die sich in den Büroräumlichkeiten einrichten lässt. Zusätzlich können auch Kundenbewertungen (beispielsweise in Form von TrustedShops Sternen) beim jeweiligen Bild eingebunden werden. Das erhöht zusätzlich die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in das Produkt.

Bei der Nachbearbeitung sollten sie außerdem darauf achten, dass Sie Produktfotos im selben Größenformat anlegen, diese bestenfalls zweimal speichern (einmal in Originalgröße und einmal weboptimiert) und diesen einen eindeutig zuordenbaren Dateinamen zuweisen.

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Und täglich grüßt das SEO-Tier…

Sie haben es vielleicht schon geahnt, auch in Sachen Produktbilder lässt sich nicht auf SEO verzichten. Damit Ihre Produkte auch hier beste Voraussetzungen haben, gilt es auch hier ein paar Dinge zu beachten.

Ladezeit

Die Ladezeit ist ein Rankingfaktor. Es empfiehlt sich daher, Bildformate und Dateigrößen im Blick zu behalten. Heißt für Sie als Shop Betreiber*in: richtiges Bildformat wählen und das Bild bei Bedarf (und unter Berücksichtigung der Qualität) entsprechend komprimieren.

Bildgröße

Passen Sie die Bildgröße entsprechend der Verwendung des Bildes an. Grundsätzlich gilt: nur so groß wie nötig. Ebenfalls wichtig: Behalten Sie die Responsivität im Blick. Nicht jedes Bild wirkt auf allen Endgeräten.

ALT-Tag

Google erhält durch den ALT-Tag Auskunft über den Inhalt und die Relevanz des jeweiligen Bildes. Darüber hinaus können hier zentrale Keywords platziert werden.

Bildbeschreibung

Die Bildbeschreibung bietet ebenfalls Platz, Keywords zu platzieren und Bilder entsprechend zu beschreiben.

Dateiformat

Stellen Sie sicher, dass Sie webtaugliche Formate verwenden. Diese sind z.B. PNG, JPG oder GIF.

Dateiname

Verwenden Sie einen eindeutigen Dateinamen (mit Fokus-Keyword), durch den sich Ihr Produktbild eindeutig zuordnen lässt.

Noch nicht überzeugt? Weitere Gründe für professionelle Produktfotografie

Alles schön und gut, aber so ganz überzeugt von dem Aufwand und den Kosten sind Sie noch nicht? Dann haben wir hier nochmal wesentliche Punkte im Überblick:

Sharing-Nation

Visuelles Material ist Trumpf in den sozialen Netzwerken. Um von dieser Reichweite zu profitieren ist es essentiell, auf hochwertige Produktfotografie zu setzen.

Geschichtenerzähler*in

Insbesondere im Bereich Emotional Marketing nimmt Produktfotografie eine wichtige Stellung ein. Mit gängigen Mitteln des Storytellings können hier Zielgruppen Touchpoint-übergreifend angesprochen werden.

Mitbewerber*innen

Ja, auch diese sollte man nicht außer Acht lassen. Die Konkurrenz (ver)schläft nicht, zumindest sollte man nicht davon ausgehen. Es lohnt hier also, einen Schritt voraus zu sein, statt sich langfristig abhängen zu lassen.

Retoure adé

Zugegeben, nicht ganz. Aber je mehr sich die Erwartungshaltung mit dem Ist-Zustand deckt, desto weniger werden Käufer*innen ein Rücksendeangebot in Anspruch nehmen müssen. Der Kern hierfür: professionelle Produktfotografie.

Kerngeschäft

Weniger Retouren bedeuten auch weniger Zeitaufwand. Ressourcen können somit besser für das eigentliche Tagesgeschäft aufgewendet werden, anstatt lästige Retouren zu bearbeiten.

Markenbotschaft

Professionelle Produktfotografien helfen dabei, die eigene Markenbotschaft zu verbreiten. Das macht sie zu einem wichtigen Mittel der Markenkommunikation.

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Fazit

Bilder sprechen eine Sprache. Im günstigsten Fall erheben sie das Wort für Ihr Unternehmen und Ihre Produktziele. Im schlechtesten Fall provozieren sie Einspruch seitens der Konsument*innen. Damit letzteres nicht passiert, ist es ratsam, Zeit in professionelle Produktfotografie zu investieren. Sie sind unsicher, ob sich Ihre Produktfotografien optimieren lassen? Eine entsprechende Content-Analyse ebenso wie eine gezielte Wettbewerber-Analyse kann hier sehr aufschlussreich sein und wichtige Hinweise für das eigene Vorgehen liefern. Wenn Sie noch am Anfang Ihres Online Shops stehen, empfiehlt es sich umso mehr, beides im Rahmen einer ausführlichen Konzeption abzudecken. Erst dann steht die Basis für das, was Ihr Online Shop wirklich soll: performen.

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