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Weniger Fernsehzuschauer

Weniger Zeitungsleser

Mehr digitale Nutzer

Weniger klassische Medien

Lange Zeit waren sie die alleinigen Herrscher in der Medienlandschaft. Doch das Alter und die vergangenen Erfolge haben sie träge gemacht. Der Jungspund, die digitalen Medien, wurde anfangs nicht als ernsthafter Konkurrent wahrgenommen. Inzwischen wird den klassischen Medien zunehmend der Rang abgelaufen. Jahr für Jahr verlieren sie an Relevanz und Reichweite, während digitale Medien täglich wachsen. Schon heute wird jeder dritte Werbe-Euro im Internet ausgegeben. Das noch Alphatier klassische Medien spürt jetzt den Atem des Nachfolgers im Nacken. Wird sich ein Medium durchsetzen oder können beide koexistieren?

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Warum verlieren klassische Medien an Reichweite?

Erstens

Waren zu Beginn des Fernsehzeitalters nur zwei öffentlich-rechtliche Sender aktiv, so gibt es heute eine scheinbar unendlich große Menge an Fernsehsendern, sowohl im öffentlich-rechtlichen als auch privaten Bereich. Zusätzlich sorgen Angebote von Mediatheken, Netflix, Maxdome, Amazon Prime und natürlich auch YouTube für ein immer stärkeres, individualisiertes und zeitunabhängiges Konsumverhalten von Film & Fernsehen. Haben Zuschauer*innen früher aus Mangel an Alternativen nur selten den Sender gewechselt, so wird inzwischen bei jeder Werbeunterbrechung ein anderes Format gesucht oder gar die Werbung einfach übersprungen. Dadurch verlieren Werbetreibende an Reichweite und können ihre Botschaft nicht effizient an ihre potenziellen Kund*innen bringen.

Zweitens

Viele, vor allem junge Menschen, schauen inzwischen kaum noch klassisches Fernsehen. Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime bieten zeitunabhängig und individualisierbar Serien und Filme an, die man gerade sehen möchte, und das, ohne dabei Werbung zu senden.

Ähnliches gilt für Radioanstalten, die zwar nicht so stark an Boden verlieren wie das Fernsehen oder das Kinos, aber aufgrund zunehmender Anzahl von Bluetooth Radios in modernen Autos auch Probleme bekommen. Denn wenn Autofahrer*innen ihre eigenen Playlists über das Radiogerät hören, verpassen sie die klassische Werbung im Radio. Zusätzlich bieten Musik-Streaming-Diente wie Spotify, Google Play Musik oder Apple Music auch eine individuelle Alternative zum klassischen Radioprogramm.

Drittens

Am Schwersten wiegt jedoch die Tendenz zum sogenannten "Second Screen". Das bedeutet, dass Menschen in praktisch allen Situationen das Smartphone neben sich liegen haben. Der Fernseher oder das Radio laufen nur noch im Hintergrund, während der Fokus auf dem Handy in der Hand liegt. Falls sich doch der Blick einmal hebt, dann sorgt die inzwischen sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne dafür, dass nicht viel Informationen aufgenommen werden.

Viertens

Bisher standen die Probleme der klassischen Medien im Vordergrund, die sich auf die Zuschauer beziehen. Allerdings gibt es auch Defizite bei der Art und Weise wie Marketing auf diesen Kanälen betrieben wird. Anzeigen im digitalen Bereich haben gegenüber klassischen Medien einige große Vorteile. Diese stellen die Medien Fernsehen, Radio und Zeitungen derzeit noch vor schwer lösbare Probleme.

Bereits jetzt lässt sich feststellen, dass einige Werbetreibende diesen Negativtrend der klassischen Medien bemerkt haben und zunehmend ihr Werbebudget in diesem Sektor reduzieren. Die kaufkräftige Kundschaft tummelt sich mittlerweile auf anderen Kanälen und ist über klassische Medien kaum noch zu erreichen.

Warum ist Werbung im Internet effizienter, besser und günstiger?

Das Internet ist natürlich nicht der heilige Gral des Marketings, obwohl es schon sehr nah dran zu sein scheint. Digitale Werbung erreicht praktisch jeden und kann von jedermann verwendet werden, egal wie klein das Unternehmen oder das vorhandene Werbebudget ist. Ob das Ziel Verkäufe steigern oder Bekanntheit vergrößern ist, mit digitalen Anzeigen hat man komplette Flexibilität und Kontrolle.

Effizienter, da Zielgruppen genau definiert werden können

Durch verschiedene Mittel bieten sich Ihnen tolle Möglichkeiten, die eigene Botschaft genau den Menschen zu zeigen, für die diese relevant ist. Entweder wird mit exakten Einstellungen der Kampagne dafür gesorgt oder die Werbekanäle selbst zeigen die Werbung nur bei relevanten und passenden Suchen oder Nutzer*innen an. Somit erhöht sich nicht nur der Erfolg der Marketingmaßnahme, sondern es werden weniger Nutzer*innen mit für sie selbst unwichtiger und uninteressanter Werbung konfrontiert.

Außerdem wird Ihr Budget dadurch zielgerichteter und sinnvoller verwendet. Dadurch wird Ihr Budget optimal genutzt, sodass Sie Geld sparen und die Nerven der Nutzer*innen schonen.

Vorteilhafter, da Ergebnisse besser gemessen und analysiert werden können

Ein großes Problem an Medien wie Fernsehen oder Zeitungen ist die Messbarkeit der Reichweite. Es ist unglaublich schwer zu sagen, wie viele Personen den eigenen Beitrag gesehen und darauf in irgendeiner Weise reagiert haben. Durch digitale Werbung wird genau gemessen wie Ihre Anzeige sich schlägt. Wie viele Menschen haben die Anzeige gesehen? Wie viele haben diese angeklickt? Dies und noch mehr lässt sich mit Werkzeugen erschließen und speichern, so dass Sie stets Bescheid wissen, wer Ihre Werbung besonders ansprechend findet, welche Anzeigen eventuell eine Verbesserung vertragen könnten und wie viele Verkäufe Sie mit welcher Werbung erzielt haben.

Besonders wichtige Kennzahlen sind dabei vor allem Impressionen und Klicks. Erstere geben an, wie viele Menschen die Anzeige gesehen haben und Klicks beschreiben, wie oft Ihre Anzeige von potenziellen Kund*innen geklickt wurde. Beides können Sie mit Werbung in klassischen Medien nur mit enormen Aufwand, zum Beispiel in Form von Befragungen, einigermaßen verlässlich messen.

Günstiger, da nur für die tatsächlich gemessen Leistung gezahlt wird

Falls Sie einen Werbespot im Fernsehen oder eine Anzeige in einer Zeitung schalten möchten, gibt es mittlerweile mehr freie Werbeplätze, die ausgewählt werden können. Am Ende steht jedoch immer das Bezahlen von beträchtlichen Geldsummen, damit die eigene Werbung im ausgesuchten Sender und zur ausgewählten Zeit erscheint. Ob zu diesem Zeitpunkt gerade viele oder wenige, junge oder alte, interessierte oder uninteressierte Menschen vor den Bildschirmen sitzen, das Geld ist in jedem Fall ausgegeben.

Digitale Werbung hat die oben genannten Vorteile, die allesamt dazu beitragen, dass Sie bares Geld sparen. Denn während Werbung in klassischen Medien Ihnen lediglich Publicity bietet und Sie dafür bezahlen, gibt es diese Publicity mit digitaler Werbung gratis. Nur fallsNutzer*innen auf die Anzeige reagieren, indem sie sie beispielsweise anklicken, muss ein gewisser Betrag entrichtet werden. Hinzu kommt, dass Sie selbst bestimmen können, mit welchem Budget geworben wird. Gegensätzlich zu traditionellen Medien, in denen ein fester Betrag entrichtet wird, ohne zu wissen, ob die richtige Zielgruppe erreicht wird und wie viele Menschen die Anzeige überhaupt sehen werden.

Was gibt es für Möglichkeiten, um digital für die eigene Sache zu werben?

Wir haben bereits in einem früheren Magazinbeitrag über ein ähnliches Thema geschrieben. Darin ging es um verschiedene Marketingkanäle und ob Sie mehrere Kanäle nutzen sollten oder nicht. Deshalb nur in kurz ein paar Kanäle und deren Vorteile.

Google Ads (SEA)

Das wohl am häufigsten verwendete Mittel, um Werbung in der digitalen Welt zu platzieren. Google Ads bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, um auf verschiedenen Plattformen zu werben und dabei verschiedene Arten von Anzeigen zu schalten: Text, Bilder, Videos oder sogar interaktive Anzeigen stehen zur Verfügung. Dabei zahlen Sie stets den gleichen Betrag pro Klick oder Conversion, haben die volle Kontrolle über ihr Budget und sehen ganz genau, wie Ihre Anzeigen angenommen werden. Jetzt mehr erfahren!

Facebook

Die größte Social Media Plattform der Welt bietet sich natürlich ebenfalls hervorragend an, um Anzeigen an potenzielle Kunden zu bringen. Facebook funktioniert bei Anzeigen ähnlich wie Google. Es ist sogar möglich noch genauer anzugeben, an wen die Anzeige ausgespielt werden soll. Durch ein vorher festgelegtes Budget wird nicht mehr ausgegeben, als gewünscht. Es ist stets dem Werbetreibenden überlassen, zu entscheiden, wie viel Geld ausgegeben werden soll. Auch Daten und Reaktionen werden gespeichert und ausgewertet, so dass Sie mit wenigen Klicks sehen, wie gut sich Ihre Werbeanzeigen und Kampagnen schlagen. Jetzt mehr erfahren!

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wer nicht auf bezahlte Werbung auf Google, anderen Suchmaschinen oder Social Media setzen möchte, dem bleibt noch die Möglichkeit des SEO. Dabei wird versucht, durch verschiedene Anpassungen und Änderungen an der Internetseite die Platzierung in den organischen Suchergebnissen zu verbessern. Dies kann durch Landingpages, aber auch Blogbeiträge oder andere Optimierungen technischer Art bewerkstelligt werden. So kann völlig organisch die Reichweite erhöht werden, denn wer bei den Suchergebnissen auf Seite 1 steht, hat viel bessere Chancen gesehen zu werden, als wenn die Website erst auf Seite 2 oder noch weiter hinten zu sehen ist. Jetzt mehr erfahren!

Welche Marketing-Strategie und Marketing-Methode ist für Sie die Richtige?

Die Gretchenfrage, auf die es nur allzu oft keine zufriedenstellende Antwort gibt. In diesem Fall ist die Sachlage jedoch relativ klar, denn klassische Medien befinden sich auf einem absteigenden Ast und sind nur für eine Handvoll Unternehmen noch interessant und von Belang.

Inzwischen wird digital geworben, da es nicht nur billiger und effizienter, sondern auch besser messbar ist. Grundsätzlich ist kein digitaler Kanal verkehrt, aber abhängig von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung eignen sich manche Methoden besser als andere. Pauschal passt SEO und Google Ads in den meisten Fällen immer. Gerne beraten wir Sie ausführlich und entwickeln mit Ihnen zusammen eine Marketing Strategie, die nicht nur Reichweite, sondern auch Umsatz generiert.

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