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Praxistipps für UX Writing

Jetzt User Experience pushen – mit UX Writing!

Nutzerzentriert Texten ist weit mehr als das bloße Aneinanderreihen von Worten. Soll die User Experience gelingen, gilt es jeden Text-Baustein als Chance zu begreifen, mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen. Wie Sie es durch gezieltes UX Writing schaffen, Ihre User*innen zu motivieren und reibungslos durch ihre User Journey zu begleiten, erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag.

Was ist UX Writing?

Beim UX Writing geht es kurz gesagt um die nutzerfreundliche Gestaltung von Text-Bausteinen. Im Fokus steht also das Schreiben von funktionalem Text-Content, der für eine reibungslose User Experience sorgt. Zum Einsatz kommen diese Text-Bausteine z.B. bei

  • Buttontexten,
  • Fehlerseiten,
  • Hover-Texten,
  • Nutzer-Meldungen oder
  • Call-to-Actions

innerhalb eines Interfaces von digitalen Produkten jeglicher Art. Egal ob Webanwendung, Internetseite oder Online Shop also, UX Writing ist essentiell, wenn es um eine professionelle Nutzerführung geht.

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UX Writing vs. Copywriting

Da UX Writing noch ein recht neues Feld ist, das sich erst in letzter Zeit immer mehr als eigenständiger Bereich herauskristallisiert, wird es je nach Unternehmensgröße noch als Teildisziplin gehandhabt. So taucht es im Bereich Content Design auf, aber auch im klassischen UX Design oder konventionellem Content Marketing. Oft wird es auch als Synonym für Copywriting verwendet, was jedoch nicht ganz richtig ist. Denn: UX Writing rückt – wie der Name schon sagt – vor allem die User Experience in den Vordergrund. Das Ziel ist es hierbei, den User*innen Orientierung zu bieten und ihnen bestimmte Abläufe innerhalb des User Interfaces zu erleichtern.

Copywriting hingegen will Nutzer*innen eher zu einer tatsächlichen Handlung bewegen, indem es mittels auffälliger Microcopy bestenfalls direkt ins Auge sticht. Nicht die Orientierung der Nutzer*innen ist dabei gefragt, sondern Kreativität. Kurz gesagt: Gutes Copywriting fällt auf, gelungenes UX Writing hingegen nicht.

Was macht gelungenes UX Writing aus?

UX Writing ist dazu da, Probleme zu lösen, nämlich die der User*innen. Was diese hingegen nicht leiden können, ist es, sich blöd vorzukommen. Sind Prozesse, Bestellvorgänge oder Menüführungen eher hinderlich, kann das schnell einmal der Fall sein. Die Folge: Frustration oder zumindest ein negativer Beigeschmack. Damit das nicht passiert, gilt es, User Interfaces mittels versiertem UX Writing so eindeutig wie möglich zu gestalten. Eine Faustregel für gelungenes UX Writing ist daher: So klar wie möglich, so viel wie nötig. Heißt: Verwenden Sie eine klare, eindeutige und unmissverständliche Sprache, die sich nicht in unnötigen Beschreibungen oder Ausführungen verliert. Das Zauberwort heißt hier Prägnanz. Bringen Sie Ihre Hilfestellung auf den Punkt und vermeiden Sie überbordende Kreativität, Mehrdeutigkeiten oder unnötige Metaphern.

Professionelles UX Writing zeichnet sich zusätzlich vor allem auch durch Natürlichkeit aus. Sie sind ein traditionelles Unternehmen mit eher gediegenem Kundenstamm? Dann wird beispielsweise Ihre Fehlerseite oder ihre Bestätigungsmeldung anders klingen als die eines freshen Berliner Startups. Und das darf sie auch. Versuchen Sie hier nicht, sich einen Schuh überzustülpen, der einfach nicht passen will. Kommunizieren Sie Ihre Markenwerte lieber authentisch und schaffen Sie so für Ihre Nutzer*innen ein vertrautes Erlebnis mit Ihrem Unternehmen.

Vor allem aber gilt: Gelungenes UX Writing löst ein Problem. Klar, das der User*innen. Aber vor allem das „Wie?“ ist dabei entscheidend. Denn UX Writing ist vor allem dann gefragt, wenn sich dieses Problem nicht durch Design, sondern besser durch Text lösen lässt.

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Praxistipps für zielführendes UX Writing

Eindeutigkeit

Vermeiden Sie Synonyme, Fachtermini, doppelte Verneinungen etc.

Natürlichkeit

Verwenden Sie eine authentische Kundenansprache im Sinne Ihrer Brand.

Klarheit

Bieten Sie Ihren User*innen Orientierungshilfe entlang Ihrer User Journey.

Prägnanz

Sparen Sie mit Schachtelsätzen, Doppelungen und Redundanz.

Notwendigkeit

Wägen Sie zwischen Wichtigem und Unwichtigem ab.

Nutzen

Stellen Sie sicher, dass der Nutzen für Ihre Zielgruppe gegeben ist.

Lösung

Bieten Sie Ihren Nutzer*innen konkrete Lösungsmöglichkeiten.

Tonalität

Verstehen Sie den Charakter Ihrer Marke in Bezug auf Ihre Zielgruppe.

Einheitlichkeit

Verwenden Sie eine einheitlich-durchgängige Sprache.

UX Writing als Baustein einer digitalen Kommunikationsstrategie

Um UX Writing im eigenen System zu integrieren braucht es vor allem ein gutes Gespür für die eigene Zielgruppe und deren Problemlagen. Das ist oft leichter gesagt als getan. Besonders wenn man sich hier noch nicht mit Buyer Personas, Nutzergruppen und Anwendungsfällen auseinandergesetzt hat fällt es schwer, das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit den eigenen digitalen Produkten zu entwickeln. Wer jedoch nicht weiß, was die eigene Zielgruppe bewegt, welche Probleme, Ansprüche und Schmerzpunkte sie hat, der merkt meist nicht, welche Informationen und Botschaften bereitgestellt werden müssen, damit diese zufrieden ist. Wenn Sie es also Ihrer Zielgruppe und vor allem sich selbst leichter machen möchten, gibt es fünf wesentliche Fragen, die Sie sich stellen können.

  1. Vor welchen Aufgaben stehen die User*innen ganz konkret?
  2. Welche Probleme und Schmerzpunkte können dabei auftreten?
  3. Wie können Sie Ihren User*innen dabei helfen, diese zu bewältigen?
  4. Welche Markenbotschaft möchten Sie Ihren User*innen vermitteln?
  5. Wie muss diese formuliert sein, damit sie zielführend ist?

Hier ist also nicht nur die Kompetenz in Sachen Formulieren und Schreiben gefragt, sondern auch gezieltes Wissen über den Verlauf der User Journey. Wann kommt es wo und warum zu welchen Stolpersteinen? Wo wird die User Experience be-, oder schlimmer noch, verhindert?

Soll UX Writing ein tragender Baustein Ihrer digitalen Kommunikationsstrategie werden, gilt es also, nicht nur Texte zu schreiben, sondern diese zusammen mit einem nutzerzentrierten Design, fundierten Kenntnissen über die Zielgruppen und professionellem Entwickler-Know-How zu einem stimmigen Gesamtbild zu verbinden. So verankert ist UX Writing am Ende nicht nur selbsterklärend, sondern vor allem auch zielführen.

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UX Writing – hier lässt sich ansetzen

Beim UX Writing rückt wie bereits erwähnt vor allem der funktionale Text-Content ins Zentrum. Das beinhaltet Texte mit einer Handlungsaufforderung an die Nutzer*innen, die zu einer bestimmten Aktion anregen sollen, sogenannte Call-to-Actions. Aber auch Texte in Eingabefeldern (Platzhaltertexte), Bestätigungsmeldungen, Texte in Anmeldeformularen (z.B. Passwort-Fehler) oder 404-Fehler-Texte sind mitinbegriffen. Je nach Text-Format gibt es unterschiedliche Hilfestellungen, die dabei helfen, die Nutzerführung so optimal wie möglich zu gestalten. Grundsätzlich gilt:

  • Klarheit ist wichtiger als Branding
  • Copy kurz und prägnant halten
  • Voice und Tone an Zielgruppe anpassen
  • Scannability beachten
  • Über gegenwärtige Situation informieren
  • Handlungsfelder aufzeigen

Nutzerfreundlichkeit steht also an erster Stelle. UX Writing versteht sich daher als unmissverständlicher Dialog mit Ihren Kund*innen. Es vereinfacht Benutzeroberflächen und erspart Ihren User*innen Frustration. Entscheidend für das Gelingen ist gut durchdachter Text-Content, der neben professionellem Content Marketing auch ein fundiertes Design Thinking nicht außer Acht lässt. Content-Testing, Usability-Tests oder A/B-Testings können Ihnen dabei helfen, herauszufinden,

  • … wie Ihre Texte wirken
  • … warum und wo manche Nutzer*innen Ihre Handlungen abbrechen
  • … welche Texte besser konvertieren

Fazit: Daumen hoch für UX Writing

UX Writing schafft eine Schnittstelle zwischen Content und Design, die klar funktional ausgerichtet ist. Egal um welches digitale Produkt es sich hierbei handelt (Webanwendung, Internetseite, Online Shop etc.), UX Writing bietet Orientierung, Nutzen und Handlungsimpulse für User*innen. Es trägt dazu bei, Anwendungen und Prozesse verständlicher, transparenter sowie intuitiver zu gestalten. Einen wirklichen Mehrwert erzeugt es vor allem dann, wenn ein profundes Verständnis der eigenen Zielgruppe vorliegt, ebenso wie Kenntnisse im Design, in der Entwicklung und natürlich im Content Marketing.

UX Writing ist hier vor allem auch Kommunikationsangebot an die User*innen, was es zum Baustein innerhalb der eigenen Kommunikationsstrategie eines Unternehmens werden lässt. Mit Tonalität und eigener Markenidentität lässt sich hierbei spielen, jedoch sollte Prägnanz, Eindeutigkeit und Notwendigkeit der involvierten Text-Bausteine immer im Vordergrund stehen. Im Grunde ist es dabei wie mit einem Wegweiser: Es hilft niemanden, wenn dieser kunstvoll gestaltet ist, aber die Hälfte fehlt oder unleserlich ist.

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