Startseite

Neuheiten bei Shopware 6

E-Commerce weiter gedacht

Vorteile eines Upgrades auf Shopware 6

Shopware 6

Seit Januar gibt es nun die erste Release-Version des Shopsystems Shopware 6. Die Weiterentwicklung der Vorgängerversion Shopware 5 ist laut Shopware eine "Antwort auf eine stets komplexer werdende E-Commerce-Welt". Da die Relevanz von Technologie und Konnektivität in dieser immer weiter steigt, lag der Fokus während der Konzeption und Entwicklung auf dem Nutzer. Alles sollte möglichst benutzerorientiert, leicht zu lernen und flexibel anzupassen sein. Schön und gut, aber wie wurde diese Vision umgesetzt?

 

Die größten Neuerungen auf einen Blick

Was leistet Shopware 6 im Detail

Konfiguration

Die neue Administration, die in vorherigen Versionen noch Backend hieß, wurde in Zusammenarbeit mit Händlern entwickelt. Durch die Schaffung einer einheitlichen User Experience, die Verwendung weniger Menüpunkte und den Verzicht auf die Fensteroptik aus vergangenen Shopware-Versionen, konnte ein übersichtliches Design und eine einfachere Navigation ermöglicht werden.

Da die Administration  auf Vue.js basiert ist sie flexibler einsetzbar und einfach erweiterbar, beispielsweise ist der Zugriff mit Mobilgeräten auch ohne ein zusätzliches Plugin möglich.

Eine neue Funktion, die Shopware 6 bereitstellt, ist der Rule Builder. Hier können Regelungen zum Verkaufsprozess einfach erstellt, angepasst und eingesetzt werden, ohne Programmierkenntnisse besitzen zu müssen. Die Regeln, die einmal erstellt wurden, können nach der ‚Globale Logic‘ immer wieder an unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden. Somit können die Nutzer ohne großen Aufwand kundenspezifische Angebote, wie Sameday-Delivery für Premium-Kunden, oder Rabatte bei bestimmten Verkaufskanälen, individuell anwenden.

Produktverwaltung

Alle Verkaufskanäle, egal ob Social-Media-Plattformen, der Marktplatz oder der klassische Online-Shop, können mit Shopware 6 bequem verwaltet werden. Dabei ist vollkommen irrelevant, ob sich die Kanäle hinsichtlich der Sprache, der Währung oder sogar im Sortiment unterscheiden. Alle relevanten Zielgruppen können mit dem zu ihnen jeweils passenden Verkaufskanal angesprochen werden. Dank des API-first-Ansatzes können in der Zukunft auch Voice Commerce oder IoT-Anbindungen verwendet werden.

Die Produktverwaltung wird durch Eigenschaften und Varianten vereinfacht. Produkteigenschaften können auf der Produktebene angewandt werden und es können verschiedene Varianten erzeugt werden. Varianten sind dabei Produkte, die beispielsweise in allen Eigenschaften gleich sind, sich aber in einer, z.B. in der Farbe, unterscheiden. Ein Smartphone-Modell hat also verschiedene Varianten, wenn es in verschiedenen Farben angeboten wird.

Dabei vererbte Eigenschaften, wie Preis oder Artikelbild können im Nachhinein in der Administration individuell aufgehoben und angepasst werden. Die verschiedenen Varianten können für jeden Verkaufskanal einzeln ausgegeben werden, somit können am Ponit-of-Sale andere Produkte angeboten werden, als auf Social-Media-Plattformen.

Mithilfe des Product Streams können dynamische Produktkataloge erstellt werden. Diese aktualisieren sich nach dem Anlegen neuer Artikel automatisch, wenn diese zum Filter des Streams passen. Ein Artikel passt zu einem Produktkatalog, wenn er die Bedingungen des Filters dafür erfüllt.

Fragen zu Shopware 6? Wir helfen gerne!

Marketing & Design

Mithilfe der Erlebniswelten, die es in der ähnlichen Form der Einkaufswelten auch schon in Shopware 5 gab, können Kunden emotional leichter abgeholt werden. Die Gestaltung der Shopseiten erfordert keine technischen Kenntnisse. Durch intuitive Benutzerführung, wie Drag and Drop, können Inhaltsblöcke für Videos, Textblöcke oder Produktboxen unkompliziert platziert werden. So können auch Landingpages und Co. ansprechend gestaltet werden.

Unabhängig vom Inhalt oder dem Endgerät, wird die Erlebniswelt dann kanalübergreifend einheitlich dargestellt. Durch integrierte SEO-Funktionen wie Rich Snippets, Breadcrumbs oder Meta und Canocial Tags wird sichergestellt, dass die Shopseite für Suchmaschinen optimiert ist und von diesen gefunden sowie ausgegeben werden kann.

Das Modul Rabatte & Aktionen, eines der wichtigsten Marketinginstrumente, ist mit der Shopware 6 Version nun auch im Community Paket verfügbar. Der Nutzer kann Rabatte erstellen, den Aktivierungszeitraum der Aktion festsetzen, die Zielgruppe festlegen und die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um den Rabatt zu aktivieren, definieren. Somit können leicht Gruppen- oder Set-Rabatte, Festpreis-Rabatte oder Rabatt-Codes erstellt werden.

Außerdem können mit Shopware 6 durch die automatisierte Kategorisierung, die Zuweisung von Stichwörtern und die Möglichkeit, Medien nach diesen zu ordnen, zu selektieren oder zu suchen, alle verwendeten Medien verwaltet werden. Über die Administration kann auch jederzeit eingesehen werden, welche Medien wo im Einsatz sind.

Technik & Storefront

Shopware 6 wurde, im Gegensatz zu Shopware 5, mit den Standardtechnologien Vue.js, Bootstrap 4, dem PHP-Framework Symfony und somit dem Template-Engine Twig entwickelt. Dieses Vorgehen ermöglicht es, dass die Funktionen, welche das Shopsystem bietet, vom Nutzer angewandt werden können, auch wenn diese keine großen Vorkenntnisse besitzen. Wegen der neuen Technologien ist die Shop-Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 kein „One-Click“-Vorgang und entspricht eher einem aufwendigen Prozess. Aber zur Unterstützung will Shopware einen Software-Assistenten zur Verfügung stellen.

Durch den API-first-Ansatz bietet Shopware 6 die Möglichkeit kanal- und geräteübergreifenden Handel zu betreiben. Zusätzliche Software kann einfach an- und abgedockt werden, was schier unendliche Möglichkeiten eröffnet. Es können zum Beispiel eigene Storefronts erstellt oder weitere Verkaufskanäle integriert werden, somit ist eine noch individuellere Präsentation im E-Commerce möglich. Auch weitere Plugins lassen sich problemlos integrieren und verwalten. Da die Community immer weiter wächst und so konsequenterweise immer mehr Plugins entwickelt werden, stellt Shopware 6 ein sehr flexibles Produkt dar, das je nach Vorstellungen gestaltet werden kann.

Auch die Storefront bietet viele Möglichkeiten seit sie auf dem Framework Bootstrap und der Template-Engine Twig basiert. Sie funktioniert schnell und das auf allen Endgeräten. Durch die Verwendung der Standard-Technologien ist der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Anpassung geringer. Es wird eine flexible Basis für eigene Themes präsentiert, Produkte können nach Eigenschaften und Varianten übersichtlich gefiltert und dargestellt werden, Kundenbewertungen können in der Administration verwaltet werden und dann in der Storefront angezeigt werden.

Hilfe bei der Umstellung von Shopware 5 auf Shopware 6?

Internationalisierung & Zahlung

Ein weiterer Fokus bei der Entwicklung von Shopware 6 lag auf der Internationalisierung. Deshalb ist die Software darauf ausgelegt, auch weltweit genutzt werden zu können. Damit diese Nutzung sichergestellt wird, ist die Software nicht nur auf die rechtlichen Ausgangssituationen in diversen Ländern abgestimmt, sondern stellt darüber hinaus auch länderspezifische Sales Channels bereit. Außerdem kann mit multiplen Währungen und Sprachen gearbeitet werden. Zusätzlich berücksichtigt Shopware 6 die Steuern anderer Länder in Form einer konfigurierbaren Steuerkalkulation, um eine internationale Skalierung zu ermöglichen. Darüber hinaus gibt Shopware 6 regelbasierte Preise und Checkout-Konfigurationen für unterschiedliche Märkte an. Jetzt besteht neben der Zahlung über Kreditkarte, Lastschrift oder dem Kauf auf Rechnung auch die Möglichkeit, das integrierte PayPal-Modul zu nutzen, das durch seine globale Reichweite mit 200 Märkten und 100 Währungen ebenfalls die Internationalisierung unterstützt.

B2B Suite

Wer die Enterprise Edition von Shopware 6 besitzt kann auch die B2B Suite verwenden. Das ist ein Framework, welches wegen der hohen Integrationsfähigkeit die Workflows verschiedener Geschäftsmodelle unterstützt. Dazugehörige Features sind beispielsweise Schnellbestellungen, Kontakt- und Adressverwaltung, eine gezieltere Kundenansprache durch Preisfunktionen speziell für den Kunden oder die Möglichkeit zur Steuerung von Rechten, Rollen, Budgetierungen und Freigaberechten.

Mit unserem Newsletter eigene Potenziale ausschöpfen.

Fazit

Shopware 6 ist momentan noch in seinen Kinderschuhen, hat aber eine vielversprechende Zukunft. Welche Features bereits veröffentlicht wurden, momentan entwickelt werden oder in Planung sind können Sie in der Roadmap von Shopware sehen. In Anbetracht der Möglichkeiten, die Shopware 6 in Zukunft bieten soll, empfiehlt sich ein Wechsel je länger die Version auf dem Markt ist. Die „alte“ Shopware 5 Version wird nach Herstellerangaben aber auch noch bis Juli 2021 weiterentwickelt und immer wieder mit neuen Features versorgt. Der Support soll bis 2024 weiterlaufen. Somit haben Sie bei Ihrer Entscheidung über einen Wechsel von Shopware 5 auf Shopware 6 auch noch etwas Zeit.

Empfohlene Beiträge

Sie haben Fragen?

Wir beraten Sie gerne!

Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein.
Bitte geben Sie eine Telefonnummer, unter der wir Sie erreichen können, ein.
Womit können wir Sie unterstützen?
Ohne Ihre Einwilligung dürfen wir Ihre Kontaktanfrage leider nicht annehmen.