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Browser und ihre Verbreitung

Welcher Browser ist performant?

Welche Funktionen existieren?

Aktuelle Browser im Vergleich

Browser sind im Internet-Alltag schon lange nicht mehr wegzudenken. Insbesondere seit der Einführung von HTML5 und der dadurch einfacheren Einbindung interaktiver Elemente, haben sie sich zu effizienten Arbeitsumgebungen mit hoher Performanz entwickelt. Dadurch sind sie zunehmend in den Mittelpunkt von Workspace-Dynamiken gerückt. Doch die Bandbreite der Anbieter ist groß. Besonders im Hinblick auf Sicherheit, Schnelligkeit und Arbeitsspeicherverbrauch gibt es Unterschiede. Damit Sie im direkten Vergleich nicht den Überblick verlieren und Ihren digitalen Arbeitsplatz effizient gestalten können, haben wir für Sie die wichtigsten Browser zusammengestellt. 

WIR BERATEN SIE GERNE!

Internet Explorer: Der betagte Klassiker


Ein Urgestein unter den Webbrowsern ist der Internet Explorer von Microsoft. Sein Marktanteil fällt mit 7,37% (Statista, Stand: Mai 2019) mittlerweile jedoch eher gering aus, was zu einer deutlich sinkenden Relevanz im Browservergleich führt. Einst  Standardbrowser von Microsoft, so gilt der Internet Explorer heute als veraltet sowie unsicher und daher als nicht empfehlenswert. Auch seine Entwicklung wurde mittlerweile eingestellt und er selbst mit der Einführung von Windows 10 durch Edge abgelöst.

 

Edge: Der smarte Ersatz für den Internet Explorer

Edge ist der Nachfolger des Internet Explorer und nutzt derzeit noch die hauseigene EdgeHTML-Engine. Seit der Entscheidung, Edge auf Chromium umzustellen im Dezember letzten Jahres, befindet sich selbiger jedoch in einem starken Umbruch. Die eigene Engine EdgeHTML ist somit bald Geschichte, was zur Dominanz von Chromium im Web beitragen wird.

Wie schon der Internet Explorer ist Microsoft Edge fest in das Betriebssystem integriert. Bei den Funktionen fallen einige Besonderheiten im Vergleich zur Konkurrenz auf. So ist die enge Verbundenheit von Edge und Microsofts Sprachassistentin Cortana deutlich spürbar. Gibt man zum Beispiel „Wie wird das Wetter in Berlin“ in das Suchfeld ein, so zeigt Cortana das Wetter sofort im Selbigen an. Benötigt man darüber hinaus weitere Informationen zu einem Wort oder einem Unternehmen, so muss man dieses nur markieren, mit der linken Maustaste anklicken und auf „Cortana fragen“ gehen. Schon zeigt Cortana entsprechende Informationen an. Die Cortana-Integration ermöglicht außerdem ein Vorlesen von Texten im Browser, was insbesondere für Menschen mit einer Sehschwäche einen entscheidenden Vorteil darstellen kann.


Auch was die Sicherheit betrifft zieht Microsoft Edge seinen Vorteil aus der festen Integration in Windows 10. Geschützt wird der Nutzer hier durch den im Windows Defender aktivierten „Smart Screen“, der auch im Edge-Browser für Schutz vor schädlichen Webseiten und Downloads sorgt.


Ein weiteres Gimmick ist der Lesemodus mit seinen Marker-Tools, innerhalb dessen sich sowohl PDFs als auch Bücher im Browser bearbeiten lassen. Außerdem bietet Edge die Gelegenheit einer einblendbaren Tab-Vorschau, mit der man Tabs unter anderem gruppieren, speichern oder einfach nur anzeigen lassen kann.

 

Mozilla Firefox: Privatsphäre und Sicherheit im Vordergrund

Der Mozilla Firefox gehört zu den beliebtesten Browsern auf deutschen Rechnern und belegt mit einem Marktanteil von knapp über 20% (Statista, Stand: Mai 2019) Platz zwei hinter Google Chrome. Sein Fokus liegt insbesondere auf Sicherheit und Privatsphäre. So bietet Firefox unter anderem – ähnlich wie andere Browser – die Möglichkeit „privat zu surfen“. Nach Anschalten der Funktion werden keine Cookies, besuchte Seiten, Suchanfragen oder temporäre Dateien mehr gespeichert. Zusätzlich wird noch ein Schutz vor Aktivitätsverfolgung aktiviert, der entweder als Basis-Schutz, modifizierbarer Schutz oder strenger Schutz eingestellt werden kann.

Der Mozilla Firefox wartet darüber hinaus mit einem recht überschaubaren Menü auf, das ein schnelles sowie unkompliziertes Surfen begünstigt und auch für unerfahrenere User geeignet ist. Ferner bietet er eine ganze Reihe von Add-ons und interessanten Funktionen, die beim Nutzer für eine effiziente Arbeitsroutine sorgen. So gibt es z.B. einen eingebauten RSS-Feed-Reader, sogenannte „Dynamische Lesezeichen“ und eine integrierte Pocket-Liste. Zusätzlich können Webseiten unter dem Menüpunkt „Sonstiges“ im Offline-Modus bearbeitet werden.
Wer darüber hinaus gerne mit unterschiedlichen Endgeräten wie Laptop, Smartphone oder Tablet arbeitet, kann mit der Funktion „Sync“ Passwörter und Lesezeichen stets auf dem aktuellen Stand halten. Jedoch ist Firefox im direkten Vergleich immer noch langsamer als die Browser-Konkurrenz.

 

Chrome: Googles Platzhirsch im Browser-Markt

Als vergleichsweise junger Browser ist Google Chrome mit einem Marktanteil von rund 40% (Statista, Stand: Mai 2019) schnell zum dominierenden Browser auf dem deutschen Markt avanciert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So steht Chrome für eine Vielzahl von Systemen zur Verfügung. Sei es Android, iOS, Windows, Linux oder macOS – Googles Browser ist praktisch überall nutzbar. Besonders interessant sind die Funktionen, die dem Besitzer eines Google-Kontos zur Verfügung stehen. Wer sich einloggt, kann auf jedem Endgerät seine individuell festgelegten Einstellungen laden. Auch hier verspricht ein optionaler Inkognito-Modus neben einer Fülle an Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen mehr Sicherheit.

Google Chrome verfügt außerdem über ein übersichtliches Design sowie eine Vielzahl an Add-ons und ist sowohl für normale Nutzer als auch für Entwickler interessant. Der Arbeitsspeicherverbrauch bei mehreren geöffneten Tabs kann jedoch insbesondere bei „schweren“ Webseiten mit hohen Werbe- oder Plugin-Kapazitäten hoch ausfallen.

 

Chromium: Open-Source-Browser mit Google-Note

Chromium ist ein Open-Source-Browser für Windows, Linux, macOS und Android, der jedoch nicht für Endnutzer, sondern nur für Entwickler gedacht ist. Chromium wurde 2008 von Google begonnen, erhielt aber im Laufe der Jahre namenhafte Beiträger. Zu nennen wären hier beispielsweise Vivaldi, Yandex, BlackBerry, Facebook oder Opera. Chromium steckt mittlerweile im Großteil aller Browser, da es dank des Chromium Embedded Framework (CEF) relativ einfach zur Grundlage einer Eigenentwicklung werden kann. In der Oberfläche und den Features sind die Chromium-Browser voneinander jedoch stark unterschiedlich und lassen sich nicht als solche erkennen.

 

Opera: Underdog mit intelligenten Features

Der norwegische Browser Opera ist in Deutschland mit unter 4% Marktanteil (Statista, Stand: Mai 2019) eher eine Randerscheinung. Ebenso wie Chrome setzt er auf den quelloffenen HTML-Renderer Blink und nähert sich auch Chromes Design zunehmend an. Im Hinblick auf den Arbeitsspeicher gilt Opera eher als ressourcenschonend und ist optimal für User, die schnell über mehrere Tabs arbeiten und nicht ständig zwischen unterschiedlichen Programmen wechseln möchten. Letzteres wird auch durch die Seitenleiste begünstigt. Dort sind unter anderem die Web-Anwendungen verschiedener Messenger (z.B. WhatsApp, Facebook etc.) eingebunden.


Mit „Mein Flow“ verfügt Opera zusätzlich über einen verschlüsselten Bereich, an dem Links, YouTube-Videos, Fotos oder persönliche Notizen gespeichert werden können.


Außerdem gibt es ein eingebautes VPN und einen integrierten Werbe-, Phishing- und Krypto-Blocker, der einen Großteil der Werbung sowie eine Vielzahl an Trackern blockt. Bei einer langsamen Internetverbindung kann der Traffic des Weiteren mit der Funktion „Opera Turbo“ komprimiert werden, um einen Download oder das Laden von Inhalten zu beschleunigen.

 

Safari: Apples schneller Browser-Standard

Im Vergleich mit anderen Browsern wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Internet Explorer profiliert sich Safari von Apple nach eigener Aussage vor allem durch seine Geschwindigkeit. Darüber hinaus verspricht Apple seinen Usern weitere Vorteile, darunter etwa einen intelligenten Trackingschutz auf Basis von Machine-Learning-Technologie, Sandboxing, die Möglichkeit, die Autoplay-Funktion von Videos zu deaktivieren, geräteübergreifende Synchronisation über die iCloud und personalisierbare Surf- beziehungsweise Leseoptionen.

 

Marktanteile der meistgenutzten Browserversionen in Deutschland

(Statista, Stand: Mai 2019)

Browser

Marktanteile in %

Chrome 74.0

25,86

Firefox 66.0

20,91

Chrome 73.0

8,12

IE 11.0

7,37

Edge 17

4,24

Safari 12.1

4,14

Chrome for Android

2,58

Edge 18

2,49

Opera 58.0

2,28

Chrome 71.0

1,76

Safari 12.0

1,65

Firefox 60.0

1,55

Chrome 61.0

1,31

Opera 60.0

1,25

Firefox 52.0

1,11

Fazit

Der Browser ist heutzutage nahezu die wichtigste Software auf jedem Rechner und ein wirklicher Universalist. Eine Kenntnis entsprechender Features, Benutzeroberflächen und Modifizierungen der unterschiedlichen Browser erweist sich daher als hilfreich für die Gestaltung einer individuellen Workspace-Umgebung. In Sachen Kompatibilität, Sicherheit und Leistung kommt es hier zu entscheidenden Unterschieden, die es innerhalb des spezifischen Arbeitsumfeldes zu berücksichtigen gilt. Auch in Sachen Arbeitsspeicher-Verbrauch, Design und Benutzerfreundlichkeit haben Chrome, Firefox, Safari und Co. ihre je eigenen Charakteristika, die sich mit Multi-Tasking-Ansprüchen, innovativen Funktionsdesign und einem effizienten Büroalltag je nach Umsetzung entsprechend vereinbaren lassen. Letztlich ist die Wahl eines entsprechenden Browsers aber vor allem auch eine Frage des Geschmackes. Abzuraten ist lediglich vom Internet Explorer, da er aufgrund seiner Defizite in den Bereichen Effizienz und Sicherheit mittlerweile als stark mangelhaft gilt.

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